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Compliance für Textil & Mode

Textil- und Modeunternehmen stehen vor überschneidender Produktregulierung, erweiterter Herstellerverantwortung, Chemiebeschränkungen und Rückverfolgbarkeitspflichten in der Lieferkette – von der Faserdeklaration bis zur Entwaldungs-Sorgfaltspflicht.

Wichtige Vorschriften

Textilkennzeichnungsverordnung

Verlangt, dass alle auf dem EU-Markt platzierten Textilprodukte Etiketten oder Markierungen tragen, die ihre vollständige Faserzusammensetzung angeben, mit spezifischen Regeln zu Benennungskonventionen, Reihenfolge der Auflistung nach Gewicht, Toleranzschwellen und Sprachanforderungen in jedem Verkaufsmitgliedstaat.

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Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien

Gemäss der überarbeiteten Abfallrahmenrichtlinie verpflichten EPR-Systeme Textilhersteller und -importeure, die getrennte Sammlung, Sortierung und Recycling von nachgebrauchten Textilabfällen zu finanzieren. Mitgliedstaaten müssen ab Januar 2025 über operative EPR-Systeme für Textilien verfügen.

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ESPR – Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte

Textilien gehören zu den ersten Prioritätsproduktkategorien. Die Verordnung legt Mindestanforderungen an Haltbarkeit, Reparierbarkeit und recycelten Faseranteil für Bekleidung und Schuhwerk fest und schreibt Digitale Produktpässe vor, die Käufern und Regulierungsbehörden Zugang zu Nachhaltigkeits- und Zusammensetzungsdaten geben.

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Abfallrahmenrichtlinie (Textilbestimmungen)

Schreibt ab dem 1. Januar 2025 eine obligatorische getrennte Sammlung gebrauchter Textilien in allen EU-Mitgliedstaaten vor und schafft Verpflichtungen für Einzelhändler und Marken, Rücknahme- und Sammelsysteme für nachverbrauchte Kleidung und Haushaltswäsche einzurichten oder zu finanzieren.

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Was auch für Ihr Unternehmen gilt

Branchenspezifische Pflichten, die häufig übersehen werden

EUDR – EU-Entwaldungsverordnung

Verlangt Sorgfaltspflichten für Leder und Kautschuk, die in Textil- und Schuhprodukten verwendet werden, und schreibt vor, dass diese Materialien mit Geokoordinatendaten zu entwaldungsfreien Ursprüngen zurückverfolgt werden. Hinweis: Baumwolle steht nicht auf der EUDR-Rohstoffliste und fällt nicht in den Geltungsbereich.

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Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POP)

Verbietet oder schränkt die Herstellung, Verwendung und Freisetzung persistenter organischer Schadstoffe stark ein – einschliesslich bestimmter PFAS und Flammschutzmittel, die bei Textilbehandlungen und -beschichtungen verwendet werden – und verpflichtet Marken und Hersteller, nicht konforme Stoffe auszumustern.

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PPWR – Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung

Legt verbindliche Recyclatanteile, Recyclingfähigkeitsanforderungen und Wiederverwendungsziele für alle auf dem EU-Markt platzierten Verpackungen fest – und betrifft direkt die Polybeutel, Kleidungsverpackungen, Schuhkartons und E-Commerce-Versandmaterialien in Textil- und Modelieferketten.

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Mikroplastikbeschränkung (REACH)

Schränkt absichtlich hinzugefügte Mikroplastik ein – einschliesslich synthetischer Polymerpartikel in Textilausrüstungen, Beschichtungen und Glitter – und verlangt Produktumformulierung und Lieferkettenverifizierung. Die Beschränkung wurde im Oktober 2023 unter REACH mit gestaffelten Umsetzungsfristen angenommen.

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Wir verfolgen 118+ für Textil & Mode relevante Gesetze – aus EU-weiten Richtlinien und nationaler Gesetzgebung. Das vollständige Register erkunden →

Wie Vicky hilft

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Beispielfragen

Welche Faserzusammensetzungs-Kennzeichnungsanforderungen gelten für unsere Produktpalette gemäss der Textilkennzeichnungsverordnung – einschliesslich Toleranzschwellen und Regeln für Mehrkomponentenprodukte?

Welche unserer Produktkategorien werden einen Digitalen Produktpass unter ESPR benötigen, welche Datenfelder muss der Pass enthalten und bis zu welcher Frist?

Löst unsere Leder- und Kautschukbeschaffung EUDR-Sorgfaltspflichten aus – und welche Geokoordinaten- und entwaldungsfreien Nachweise müssen wir von Lieferanten sammeln?

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Beispiel-Workflows

Ordnet Textilkennzeichnungs-, EPR-, ESPR- und EUDR-Pflichten Ihren Produktkategorien und Beschaffungsregionen zu – mit Fristen und Strafexposition

Weist Digitale-Produktpass-, EPR-Registrierungs- und EUDR-Sorgfaltspflichtaufgaben den Produkt- und Compliance-Teams mit nachverfolgten Fristen zu

Meldet delegierte ESPR-Textilrechtsakte, nationale EPR-Gesetzaktualisierungen und Änderungen der EUDR-Umsetzungsleitlinien automatisch

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